The Wall - Berlin 1990

Rock-Konzert der Superlative



Das Rock-Konzert "The Wall - Berlin 1990" hatte die größte Bühne, die jemals gebaut wurde:

168 Meter breit, 41 Meter tief und an ihrem höchsten Punkt 25 Meter hoch.

Die beiden aufblasbaren Figuren "Lehrer" und "Schwein" (Herstellungszeit: 6 Wochen) waren riesig.

Der "Lehrer" war 14 Meter hoch und hatte 20 Meter lange Arme.

Das "Schwein" hatte einen 16 Meter breiten Kopf.

Man brauchte 20 Personen und 50 Meter hohe Kräne, um sie zu bewegen.

Es dauerte vier Wochen, bis die Bühne im Niemandsland zwischen Ost und West aufgebaut war.

Das Bühnenmaterial wurde mit über 100 Lastwagen auf den Potsdamer Platz gebracht.

Über 600 Personen waren an dem Rock-Spektakel beteiligt.

Allein 300 Mitarbeiter kümmerten sich um die "Spezialeffekte" der Show wie Laser-Scheinwerfer und
Hubschrauber-Einsätze, Film- und Dia-Projektionen.


Vor den Augen der Fans bauten 50 Arbeiter während des Konzerts eine Mauer von 2 500 "Steinen" aus f
euerfestem Styropor.

Für die Technik wurden 5 000 Meter Kabel verlegt.

Am Tag des Konzerts wurde so viel Strom verbraucht wie in einem 4-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr:
5 Megawattstunden.


Mehr als 15 Millionen Mark hat das Spektakel gekostet.

Obwohl alle Mitwirkenden auf ihre Gage verzichtet haben, von den Stars Sinéad O’Connor, Cyndie Lauper und
Roger Waters bis zu den Komparsen und einer sowjetischen Militärkapelle.

Der Gewinn - über 6 Millionen Mark - wird für eine Hilfsaktion gespendet

Die Übergangsregierung in Ost-Berlin hat das Projekt nur genehmigt, weil es um eine gute Sache ging.

Das Ministerium für Nationale Verteidigung hatte den Platz vorher freigegeben.

Zwei Bedingungen waren mit der Genehmigung verbunden:

Die Sicherheit des Brandenburger Tores und der Fans musste garantiert sein.

Deshalb stand die Bühne wie eine Barriere vor dem Brandenburger Tor und Grenztruppen der DDR haben das
Gelände unter anderem auf Munitions- und Minenvorkommen sowie die statische Belastbarkeit geprüft.

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"The Wall" – Geschichte eines Albums

Die Rock-Gruppe Pink Floyd stellte "The Wall" am 30. November 1979 vor.

Die Musik hatte Roger Waters konzipiert und geschrieben.

Die Alben von Pink Floyd (vor allem "Dark Side of the Moon" und "The Wall") sind bis heute 55 Millionen
mal verkauft worden.

Die Konzerte der Gruppe wurden immer mehr zu einem gigantischen Theater:

Am Ende eines Konzerts von "Darkside of the Moon" flog ein Flugzeug durchs Auditorium und stürzte auf die Bühne.

Bei "Animals" flog ein aufblasbares Schwein über die Köpfe der Zuschauer.

Während "The Wall" wurde eine Riesen-Mauer gebaut, die am Schluss mit viel Lärm einstürzte.


Die Mammut-Show "The Wall" wurde nur viermal aufgeführt :

07 Feb. 1980, Sports Arena Expo, Los Angeles, USA

28 Feb. 1980, Nassau Colisseum,New York, USA

14 Feb. 1981, Live at Westfalenhalle Dortmund, Germany

17 Jun. 1981, Earls Court London, England


das letzte Mal 1981.


Dann trennten sich die Mitglieder von Pink Floyd, Roger Waters versuchte erfolglos eine Solo-Karriere.

An "The Wall" hat er die Rechte.

Eigentlich wollte er das Spektakel nie wieder aufführen.

Aber der Fall der Berliner Mauer und eine Idee des Briten Leonard Cheshire veränderten seine Meinung.

 

 

 

 

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